Hart erkämpfter Pflichtsieg für 2. Herren

Das war knapp: Erst kurz vor Spielende konnten die 2. Herren des TuS Altwarmbüchen die Partie gegen HSG Laatzen-Rethen drehen und die letztlich verdienten zwei Punkte einfahren. Mit dem 31:30-Sieg bestätigten die Hausherren den vierten Tabellenplatz in der Regionsliga.


Vielleicht lag es an der ungewohnt frühen Spielzeit, dass die Abwehr so schlecht stand wie seit Beginn der Saison nicht mehr. Dabei hatte es anfangs nach einer klaren und souveränen Sache für die spielerisch stärkeren Altwarmbüchener ausgesehen: Nach fünf Minuten stand es 4:1 für den TuS. Dann jedoch machte sich nach und nach bemerkbar, dass einige Spieler von Trainer Sven Gennburg offenbar nicht ausreichend konzentriert und wach waren, insbesondere in der Abwehr. Dass diese nach nur 14 Minuten bereits elf Gegentore eingeschenkt bekam, ist in dieser Saison eine Seltenheit.

An der Qualität der Gegner lag es nicht wirklich, auch wenn die Laatzen-Rethener eine gute kämpferische Einstellung an den Tag legten und es den Hausherren mit ihrem körperbetonten Spiel schwer machten. Vielmehr verstanden die Altwarmbüchener es lange nicht, den Kampf anzunehmen und in der Abwehr konzentriert und vor allem geschlossen als eine Einheit zu agieren. Zudem wurden im Angriff Chancen nicht genutzt. Das Resultat war der zwischenzeitliche Rückstand von 5:10 in der 13. Minute.

Eine Formationsumstellung in der Deckung und die Hereinnahme des an diesem Tag insbesondere von der kämpferischen Einstellung her überragenden Ole Zilling brachten die 2. Herren bis fünf Minuten vor der Halbzeitpause auf zwei Tore Rückstand wieder heran, die allerdings durch unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter bis zur Halbzeitpause wieder auf fünf Tore anwuchs.

In der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber Tor um Tor, schafften es aber vorerst nicht, den Ausgleich zu erzielen. Als knapp sechs Minuten vor Schluss die Gäste aus Laatzen-Rethen das 26:29 warfen, schien vor allem die Zeit gegen die eigentlich überlegen wirkenden Altwarmbüchener zu arbeiten. Dank entschlossener Einzelleistungen im Angriff durch Marc Dittrich, Kai Hofmann und Sebastian Apelt und mit fünf Toren in Folge für den TuS klappte es dann aber doch, das Spiel zu drehen: In der 56. Minute gelang der Ausgleich, eine Minute vor Schlusspfiff führte das Team von Coach Gennburg sogar mit zweit Toren. „Ich freue mich, dass meine Mannschaft nie aufgehört hat, an sich zu glauben und immer weiter gekämpft hat. Das war in der 2. Halbzeit von der Einstellung eine starke Leistung“, so Gennburg.

 

TuS Altwarmbüchen II: Yannic Uschkoreit – Ole Zilling (7 Tore, davon 4 Siebenmeter), Robin Görlitz (3), Michael Schäfers (3), Kai Hofmann (6), Benedikt Heine, Maksym Bortnik (2), Marc Dittrich (4), Simon Skrypon (1), Sebastian Apelt (1), Christopher Marx, Alexander Borchers (4)

 (Bericht: T. Kuske)

 

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